Samstag, 12. Februar 2011

Silvester 2010/11

Longtail Boat

Das Thema hat Kathleen vorgegeben: Entspannen. Ein absolut stressfreier Strandurlaub ganz ohne Dschungeltrekking oder einheimischer Tempel. Also haben wir unseren Silvesterurlaub auf den Inseln Langkawi in Malaysien und Koh Lipe in Thailand verbracht. Wir wussten nur noch nicht, ob wir vorher irgendwas buchen oder einfach losziehen sollten. Im Internet wird natuerlich immer empfohlen vorher zu buchen, weil es absolute Peakseason ist. Letztes Jahr haben wir deswegen auf Koh Phi Phi ein Hostel gebucht, dass abgelegen und viel zu teuer war, wobei viele Hostels am Strand noch frei und guenstiger waren. Also haben wir uns dafuer entschieden einfach loszuziehen und bis auf den Flug nichts zu buchen. Das hat sich schnell als Fehler herausgestellt.

2.ter Weihnachtsfeiertag in Langkawi

26.12.Singapur- Langkawi- Koh Lipe
31.12.Koh Lipe- Langkawi
02.01.Langkawi- Singapur
Das war der Plan. Wir wollten noch am ersten Tag mit der Faehre aufs 50km entfernte Koh Lipe ueber setzen. Naturlich waren beide Faehren fuer diesen Tag schon voll. Also haben wir uns Tickets fuer den naechsten Tag gekauft (228 MYR) und sind mit dem Taxi an den Cenang Beach gefahren. Dort waren natuerlich auch die meisten Hostels schon alle ausgebucht, teilweise sogar bis nach Silvester. Wir haben nach einiger Zeit am Ende der Strasse dann doch noch ein etwas teureres Hostel gefunden, haben unsre Strandtasche gepackt und sind ans Meer unter Palmen. Allerdings nicht bevor wir noch schnell ein tolles Hostel fuer den Rest der Langkawi-zeit gemietet haben.

Pattaya Beach - Koh Lipe

Varin Beach Resort

Am naechsten Morgen sind wir in einer kleinen Huette auf Koh Lipe nach Thailand eingereist. Wow. Andere Welt. Eine tropische Insel wie im Film. Nicht so ueberfuellt wie Koh Phi Phi und auch nicht so einsam, dass man sich nach ein paar Tagen langweilt. Die Insel hat drei riesige, teilweise auch einsame Sandstraende. Vom Pattaya Beach im Sueden laeuft man gerade mal 600m zum Sunset Beach im Norden und 800m zum Sunlight Beach im Osten. Es gibt einige Strandbars, die Abends Tische und Kerzen in den Strand stellen. Dort kann man gegrillten Fisch und leckere Meersfruechte essen. Wahrscheinlich wegen der aussergewoehnlichen Ruhe und Uebersichtlichkeit haben wir fast ausschliessich Familien oder Paarchen gesehen, die meisten aus dem kalten Skandinavien. Dass wir keinen einzigen Backpacker gesehen haben mag vielleicht auch an den ueberteuerten Faehretickets liegen.

Auf dem Weg zum Strand

Sunset Beach

Wir sind also auf der Insel angekommen und haben zum Glueck noch Zimmer im Varin Beach Resort bekommen (700THB). Dort hatten wir unsere eigene ueberdachte Veranda wo wir abends, wie viele andre, den Tag gemuetlich ausklingen lassen haben. Sonst? Naja. Wir sind viel am Strand gewesen und haben bei Regen auf der Veranda gesessen - Ich hab "Grand Design" von Stephen Hawking und "Live to Tell" von Lisa Gardner fertig gelesen. Anders kann ich meinen Urlaub auf Koh Lipe nicht zusammen fassen :).

Hochseilbahn Langkawi

Abends am Cenang Beach

Am 31.12. haben wir die erste Faehre nach Langkawi genommen. Dort haben wir uns zur hoechsten Seilbahn der Welt fahren lassen. Das war echt ein wunderschoener Ausblick aufs Meer und den Rest der Insel. Silvester selbst haben wir am Strand gefeiert. Da wurde ein grosses Lagerfeuer angezuendet. Dazu hat eine Band etwas Raggaemusik gespielt. So entspannt waren dann auch der folgende Tag. Am 02.01. sind wir dann schon morgens zum Flughafen aufgebrochen. Zum Glueck hat die innere Uhr funktioniert. Der IPhone-Wecker hat bekanntermassen in den ersten Tagen des Jahres 2011 nicht funktioniert. Da haetten wir doch fast unseren Flieger verpasst.

Doraemon und Dorami in Koh Lipe


Der Waechter der Traeume

Mehr Fotos gibts auf Facebook und Picasa Web.

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Was es sonst noch gibt:
  • MacBook Air 13.3" gekauft - Apple Produkte sind gar nicht mal so schlecht
  • Im Dezember surfen in Bali - Facebook und Picasa Web
  • Im Dezember umgezogen - Neue Adresse! Endlich mehr Platz.
  • Am 02. Maerz kommt Diana nach Singapur - Vielleicht koennen wir zusammen traveln
  • April/Mai fahren wir nach Deutschland - 3 Geburtstage, 2 Hexenbrennen, 1 Ostern
  • NUS: Supervisor + Thema gewechselt - "Automatic Test Generation of Evolving Programs" - Abhik Roychoudhury

Mittwoch, 22. September 2010

Dubai, Deutschland, Singapur und Borneo

Oberlausitz

Wir waren im August für zwei Wochen in Deutschland und haben nach nun schon einem Jahr endlich unsere Eltern und Freunde wieder sehen können. Es war eine unheimlich schöne Erfahrung. Ein Jahr geht doch schneller vorbei als man glaubt. Dasselbe gilt übrigens für diese zwei Wochen. Es gab kaum Zeit mal länger irgendwo zu entspannen. Grundsätzlich hat sich einiges und doch wieder kaum etwas geändert. Der Elbepark in Dresden wurde restrukturiert. Auf der Prager Strasse hat die Centrum-Gallerie eröffnet. Trotzdem hat sich Dresden absolut genauso angefühlt, wie damals als wir es vor einem Jahr verlassen haben. Nur die Menschen auf den Strassen und in den Einkaufspassagen von Dresden waren wie ausgetauscht. Das gilt natürlich nicht für unsre Freunde, obwohl sich für manche doch die Gesamtsituation verändert hat (fertig mit dem Studium, Kinder, zusammenziehen, ..). Für uns verging das Jahr wie im Flug und doch sind die vier geplanten Jahre eine lange Zeit. Celine, meine Nichte, wird zu meiner Promotion schon acht Jahre alt sein, doppelt so alt.

Wueste in Dubai

Innenstadt Dubai's vom Burj Khalifa

Von Singapur sind wir mit Emirates zu erst für sechs Stunden nach Dubai geflogen. Dort haben wir die 12 Stunden Aufenthalt dafür genutzt uns die Wüste anzuschauen, zum Burj Al Arab zu fahren und den Burj Khalifa zu besteigen. Da Dubai eigentlich schon in der Wüste liegt, brauchten wir nur eine halbe Stunde mit dem Bus zur Stadtgrenze zu fahren. Zu dem Zeitpunkt war übrigens "Sommer". Das heisst Tagesdurschnittstemperaturen von über 40°C. Kathleen konnte sich nur noch im Schatten einer Telefonzelle verstecken, als ich Fotos von ein paar Wüstendünen gemacht hab. Ich würde niemanden empfehlen im Sommer nach Dubai zu fliegen. Wenn ichs mir recht überlege würde ich niemanden empfehlen überhaupt nach Dubai zu fliegen. Die wichtigsten Attraktionen sind "Dune Bashing" (Jeep durch die Wüste), der Burj Khalifa (der höchste Turm der Welt) und das Burj Al Arab (das einzige 7-Sterne Hotel der Welt). Sonst gibt es dort nichts als Sand und lange Einkaufsmeilen; das Meiste ist viel zu teuer. Dubai ist nur eine weitere Blase die platzt, sobald dem Scheich das Öl ausgeht.

Unsre mobile Wohnung

Zu Hause bei den Wauers

Dann ging es nochmal sechs Stunden nach München. Dort hatten wir unser erstes deutsches Abendbrot bei der Tante von Kathleen. Am nächsten Morgen sind wir dann mit Lufthansa weiter nach Dresden geflogen. Zug war uns mit dem vielen Gepäck zu anstrengend. Das Wiedersehen war wunderschön. Auch Roman und Bea haben uns willkommen geheißen. Von Kathleen's Mutti haben wir ein Auto bekommen und konnten meist spontan irgendwo bei Freunden oder Familie schlafen. Es waren zwei vollkommen ausgenutzte Wochen, vollgepackt mit den schönsten Wiedersehen. Weil wir nicht jeden einzeln besuchen konnten, haben wir erst zu Hause alle Verwandten und dann nochmal in Dresden alle Freunde eingeladen. Endlich wieder mal ein ordentliches Stück Fleesch aufm Grill und ein kaltes Sternburger in der Hand. Das deutsche Essen haben wir echt vermisst.

Youth Olympic Games 2010 in Singapur
- Athletics Finals -

Youth Olympic Games 2010 in Singapur
- Boxing Semi-finals -


Ein Wochenende nach unsrer Ankunft zurück in Singapur waren wir bei den ersten Olympischen Jugendspielen. Für Kathleen haben wir uns Leichtathletik und für mich Boxen angeschaut. Ich glaube, wenn man sich vorher tiefgründig über die Athleten informiert und diese auch vom Beginn bis zum Finale verfolgt, hat man wesentlich mehr davon. Dann würde man wissen was passiert. Immerhin, es es war schön mal dabei gewesen zu sein. Die Stimmung war echt super. Die Youth Olympic Games fanden übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal statt und Singapur wurde dafür als Gastgeber ausgewählt. Keiner hatte geglaubt, dass es dieser kleine Stadtstaat schafft so ein riesiges Event aufzuziehen und am Ende haben sie Alle in den Schatten gestellt. Übrigens hat Singapur auch eine Nachtstrecke bei der Formel 1, das diese Woche stattfindet.

Schädel im Haupthaus des Annah Rais Longhouse

Orang Utans auf Borneo

Das Wochenende darauf sind wir nach Kuching auf die Insel Borneo geflogen um uns den Urwald anzuschauen. Wir haben uns direkt vom Flughafen abholen lassen. Edward, unser Guide, hat uns dann erstmal zum Frühstück und dann zu den verschiedenen Stationen gefahren. Er hat uns erklärt wie der Pfeffer angebaut wird, dass eine Ananas zum Reifen zwei Jahre braucht und die Pflanze dann weggeschmissen wird und das die Drachenfrucht am Kaktus wächst. Wir haben uns die Höhlen angeschaut und die Eingeborenen in ihrem Longhouses besucht. Vor hundert Jahren haben sie noch benachbarte Stämme überfallen und die menschlichen Schädel ins Haupthaus des Schamanen gebracht. Die gibts da heute noch, die Schädel - die Schamane leider nicht mehr. Am Ende waren wir noch Orang Utans füttern. War einfach sensationell.

Gasteracantha Arcuata (Danke Roman)

Mehr Fotos gibt es hier:

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Was es sonst noch gibt:
  • Zwischen Weihnachten und Neujahr fliegen wir nach Langkawi und fahren weiter nach Thailand auf Koh Lipe. Auf dieser einsamen Insel, die nicht mal im Lonely Planet verzeichnet ist, machen wir einen Tauchkurs (PADI Open Water). Langkawi soll nur oberhalb des Wasserspiegels wirklich schön sein
  • Diana hat ihren Flug gebucht und travelt im März für einen Monat durch Südostasien (Singapur, Malaysien, Thailand, Bali). Natürlich gibts auch einen Zwischenstop bei mir :)
  • Ich lese zur Zeit unheimlich viel. Mein letztes Buch war Natascha Kampusch's 3.096 Days. Wenn mir jemand ein gutes Buch empfehlen kann, mein digitales Bücherregal gibts auf Shelfari :)
  • Kathleen und ich, wir sind jetzt samstags zum Training der German Dragons. Hauptsponsor ist Paulaner. Also gibts nach dem Wassertraining in der Sonne immer ein ordentliches, kaltes Fass Bier.
  • Ende Oktober ist die Singapore River Regatta. Haben uns auch dafür schonmal angemeldet. Dienstags gehts auch wieder ins Fitnessstudio :) Endlich wieder regelmäßiger Sport. Den hab ich echt vermisst.
  • Arbeitstechnisch stehen drei wichtige Deadlines offen: 1) Paper zum template-basierten Roundtrip Engineering (SimTL) bei der PEPM'11 bis Mitte Oktober; 2) Die Logics and Artificial Intelligence - Frage im QE bis Ende des Semesters und 3) das Graduate Research Paper bis Ende Januar

Dienstag, 13. Juli 2010

Alltag in den Tropen

Es ist doch verblüffend, wie einfach man sich auf der anderen Seite der Welt zu Hause fühlen kann. War sie am Anfang ein prickelndes Abenteuer, so ist die NUS jetzt mein angestammter Arbeitsplatz. Nach nun fast genau einem Jahr ist in den Tropen, 100km vom Äquator, der Alltag eingekehrt.

So sollte mein Alltag aussehen :)

Letztens habe ich mit Chris telefoniert. Er überlegt nach Australien auszuwandern und weiß noch nicht was seine Freundin dazu sagt. Tim hat den Plan ein halbes Jahr durch Down Under zu reisen (Work&Travel). Oli würde Deutschland nie im Leben verlassen wollen. Roman könnte sich auch ein Praktikum in Singapur vorstellen. Manja würde auch gern in Singapur arbeiten. Meine Meinung ist: Ein Auflandsaufenthalt macht einen besseren Menschen. Es gibt Sachen, die kann man nicht erklären, die muss man halt selbst erleben. Viele fragen sich: Was ist mit meiner Familie? Was passiert mit meiner Freundin? Find ich da überhaupt Arbeit? Versteh ich die dann auch, wenn die was von mir wollen? Find ich da neue Freunde oder muss ich da alleine durch? Die Antwort ist so kurz wie simpel: Es wird sich schon alles richten. Vieles muss man natürlich selbst in die Hand nehmen, etwas kalkulieren und vor allem eine Menge Informationen einholen. Aber wenn die Kernfragen (Arbeit, Wohnung, Finanzen, Visum) einmal beantwortet sind, regelt sich der Rest ganz von alleine. Als Backpacker lernt man mit der Strömung der Gelegenheiten (opportunities) zu schwimmen.

Kathleen auf dem Fahrrad

Kathleen arbeitet nun schon seit über sechs Monaten bei einer deutschen Rechtsanwaltskanzlei, die hier in Singapur auch Steuersachen und Buchhaltung für deutsche Firmen übernimmt. Als einzige Deutsche hält sie dort eine besonders wichtige Karte in ihrem Blatt. Kathleen betreut halt auch Kunden, die ihre Finanzen/Buchhaltung eben gern in Deutsch abklären wollen. Sonst sieht der Arbeitsmarkt für Nicht-Chinesischsprecher eher düster aus. Wenn man in Deutschland übers Wetter spricht, ist es hier das Essen. Entsprechend wichtig ist auch das Mittagessen. Kathleens Lunch Mates sind ihre philippinischen Arbeitskollegen. Philippiner sind übrigens imho die nettesten Asiaten :)

Stefan, Tine und ich

Seit diesem Semester bin ich absolut frei von Vorlesungen und gewissermaßen am Vollzeitforschen. Ich hab keine Ahnung wie ich das gemacht habe, aber besser könnten meine Zensuren nicht sein. Vor allem weil sie nun bis zu meinem Abschluss eingefroren werden. Im nächsten Semester sollte ich dann am Graduate Research Paper schreiben und nebenbei den NUS-Studenten als Tutor (Teaching Assistent) eines Software-Engineering-kurses tolle Sachen erzählen. Anfang Juli hab ich mein zweites Paper eingereicht. Ende August erfahre ich dann ob es angenommen wurde. Das Paper hat sich noch großzügig an meiner Diplomarbeit genährt. Davon kann ich also nichts mehr veröffentlichen. Jetzt gehts ans eigentliche Dissertationsthema.

Seafood-Restaurant

Wir wohnen seit Anfang März in einem Condo auf der Pasir Panjang Rd. Das ist für mich ein 10min Fussmarsch zur Arbeit. Kathleen braucht 20min mit dem Bus. Am Ende jedes Arbeitstages treffen wir uns zum Essen entweder in einem der vielen Foodcourts oder jüngst auch zu Hause zum guten "Deutschen Abendbrot". Gutes westliches Essen aus dem Cold Storage gibts allerdings nur kurzfristig. Auch weil Singapur 2009 zur 10.-teuersten Stadt der Welt für Ausgewanderte (Expats) gewählt wurde. Wenn wir außerhalb essen, bezahlen wir zwischen 1,00 und 3,00€.

Am Wochenende wird meistens irgendetwas unternommen. Manchmal gibts irgendwo ein kostenloses Konzert oder wir fahren zum Strand oder irgendwo in die Natur. Letztens hat das Marina Bay Sands eröffnet, davor das Sentosa Resort World. Vor ein paar Wochen waren wir auf Pulau Ubin Rad fahren. Im August schauen wir uns die Youth Olympic Games (Boxen, Leichtathletik) an und fliegen auf Borneo nach Kuching in den Dschungel. Aber meistens muss ich mit Kathleen shoppen gehen. Sonntags lassen wir eigentlich immer im Pacific Coffee ausklingen. Die haben viel zu teuren Kaffee und unheimlich bequeme Sofas, mit Blick auf Sentosa. Da liegen wir nun sonntags und lesen.

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Was es sonst noch so gibt:

Dienstag, 18. Mai 2010

Thoughts on Apple and Vendor Lock-In

First, I didn't want it. Then a friend told me, she didn't want it either but it would make a nice, though expensive, digital picture frame. The iPad was hyped so much in the USA that I decided to keep an eye on it. Suddenly, I read something about the "WePad" made in Germany being released to oppose Apple's vendor lock-in. And there it was. I was seriously hooked by this new kind of tablets, pads, or slates or whatever it's called now.

You sit on a couch, your iPad on your knees and check your facebook, watch movies, and play some nice games. Honestly, watching TV hasn't been much of an option lately. Otherwise, if you like TV and live in America, just download the ABC App and watch some episodes of your favorite TV series on your iPad.




What Apple does right
But why is it Apple that gets the biggest piece of the cake? Because they are selling the brand, and the attitude, the lifestyle, the user experience. Obviously, most software has been created by some software experts, all of which are most familiar with computers, their environments and everything. Frankly, most us are 1337 and geeks and discuss Apple's roadmap in boring blog posts. But the users outside want the software only to work. Gold-plating is overestimated. John Doe doesn't want to change and compile some Linux kernel. For all he cares, his work should be done as easy and fast as possible. The secret of Apple is usability, no compromises on battery consumption, judder free, perfectly smooth visualizations, and a consistent user experience through ALL of the 200.000 apps. Recently, I saw a vodcast about the Harvard Assoc. Prof. David Platt. Basically, he introduced his book: Why software sucks. Check him out on Youtube:


What Apples does wrong
Well, history repeats itself. Over and over again. Give a man some power and he will abuse it. You have seen Caesar and Napoleon, you have seen Sauron and Darth Vader, and you have also seen the Lehmann Brothers. Now the stage is free for Steve Jobs and his ideas of calculation and control.

Today I read an article about what to know if you want to start to develop iSomething apps. Basically, you have to adhere to the so called iPhone/iPad Developer Program License Agreement (iDPLA). To summarize:
* Membership costs your 99 or 299USD per year
* Apple can cancel your membership with a 30 days notice
* iDPLA can change in every point at any time without notice
* iPhone SDK - strictly only to be installed and used on a MAC
* Applications can be developed
** only in languages Objective-C, C, C++, and JavaScript
** without using cross-compilation!?!
* Apple decides on rejection or acceptance of apps
* Every change to your app needs another approval
* Apple gets 30% of your earnings (Payed Apps)
* Apple is liable only up until 50USD

Living in Singapore, I had to learn that there are actually some situations in which a country needs a strong leader with the right intentions. That means for the public to renounce some rights for the greater good of that countries' citizens (Folks, that's another discussion, where I haven't found a final conclusion, yet). Anyway, the point I'm trying to make is that Apple only gains this fluffy usability, the consistent user experience, abnormal performance, and irreducible battery consumption by imposing several, developer unfriendly rules.

BUT, and that is most important, some of these guidelines and rules are only for the greater good of Apple and to block competitors. Why should I be bound to develop the application on an Apple Macintosh? One of the most recently discussed question is, why should Apple ban Adobe Flash or it's Flash-to-iPhone cross-compiler? Because everybody could develop applications, Apple could never possibly control, e.g., through its AppStore. Control can be abused and in my opinion that is exactly what Apple does. Beneath the beautiful face of Apple actually hides a dark soul.

Neofinie WeTab

Think, I will buy the WePadTab instead if Neofonie sticks to providing an open platform. Vendor Lock-In used to be a cash cow some years ago. Now companies have to think over their strategies and shift to more openness. Otherwise, they will loose their customers easily. I'd suggest to read The Meaning of Open to understand my forecast.

Freitag, 22. Januar 2010

Weihnachten in Malaysien und Thailand

Skyline von Hongkong

Unsere Reise durch Malaysien, Thailand und China war unglaublich aufregend. In den zwei kurzen Wochen haben wir so viel gesehen, dass wir damit sechs Photoalben füllen konnten. Wir haben im Schlafwagen vom Zug nach Hat Yai eine Party mit Indern gefeiert, uns auf dem Nightmarket der Temple Street in Hongkong die Zukunft wahrsagen lassen, im China Town von Kuala Lumpur unheimlich kaltes, leckeres Tiger-Bier getrunken, sind auf Ko Phi Phi mit den Haien geschnorchelt, haben zu Weihnachten am Strand von Ao Nang eine leckere thailändische Kokusnussmilchsuppe geschlürft, die Polizei in Shenzhen (China) auf ihren Omafahrädern ausgelacht und schliessliche in Hongkong für unglaublich teure 80€ vier Nächte in einem Kakerlakenloch mit Ausblick in den Müllschacht verbracht.

Ich werde zu jedem Land ein paar Punkte angeben, wie Beschissfaktor, Sauberkeit und Freundlichkeit. Dabei steht die 1 für sehr gut/freundlich/sauber und die 10 für sehr schlecht/dreckig/etc.

Malaysien

Kuala Lumpur - Batu Caves

Das Hostel in Kuala Lumpur (Wheelers Guest House) war echt spitze. Gut, wir hatten auch ein Zimmer mit Fenster, was den meisten Zimmern sonst fehlt, aber was will man denn sonst für 3€ verlangen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Low-Budget-Hostels in Kuala Lumpur, gab es hier keine Bedbugs. Wir hatten einen Tag Aufenthalt und haben uns den Riesen Buddah vor den Batu Caves, das quirlige Tümmeln in China Town, den Campus, insbesondere die lilane Informatikfakultät der Malaya Universität und die höchsten Zwillingstürme der Welt, die Petronas Towers angeschaut.
  • Beschissfaktor: 3 (wenn man von den Taxifahrern in China Town absieht)
  • Freundlichkeit: 3 ("Welcome to Malaysia")
  • Sauberkeit: 5
  • Wohlfühlfaktor: 4
  • Fotos: XMas I - Kuala Lumpur
Thailand

Das Fischerdorf auf Stelzen

Nach ungefähr 15 Stunden im Zug, eine Stunde in Hat Yai, sechs weiteren Stunden im Bus und noch einer Stunde im Songtaew (=23h) sind wir am Weihnachtsabend gegen 19:00 endlich in Ao Nang, Krabi, Thailand angekommen. Schlafen im Zug ohne Augenklappe und Ohrenstöpsel war so gut wie unmöglich; auch nachdem sich die Inderparty aufgelöst hat. Dort wurde übrigens zu polyphonen Klingeltönen aus diversen Handylautsprechern ordentlich Stimmung gemacht. Da könnte sich der Durschnittsproll in der U-Bahn von Marzahn ruhig noch eine Scheibe abschneiden.

James Bond Felsen

Das Ao Nang Grand Inn war auf dem ganzen Trip das beste Hostel. Das Zimmer wurde jeden Tag sauber gemacht und aufgeräumt. Es standen immer zwei frische Flaschen Wasser auf dem Nachttisch. Es gab die Toilette direkt am Zimmer, tolle Betten und viel Platz. Am Check-In gabs ungefähr zehn Computer mit Internet, Headset und Skype und man konnte verschiedene Halb-/Ganztags-Packagetouren für den nächsten Tag buchen. Wir haben da noch Abends die Standard-James-Bond-Inseltour und später auch die Fähre nach Ko Phi Phi gebucht. Abgeholt wurden wir dann immer direkt am Hostel. Das Besondere an diesen Touren ist, dass den ganzen Tag für alles gesorgt ist. Für 30€ bekommt man Essen, Ausrüstung und Versicherung, alles mit dazu.

Ko Phi Phi Don

Auf Ko Phi Phi sind wir erstmal tierisch übers Ohr gehauen worden. Im Internet haben wir unser Hostel (Golden Hill Bungalows) für Nebensaisonpreise bekommen (12€/Nacht). Vor Ort wurde uns allerdings gesagt, dass da ein gewaltiger Fehler vorliegt und da wohl was kaputt war. Wir müssten natürlich 2,5 Mal soviel bezahlen (30€/Nacht), weil ja Hochsaison ist. Ich hab es dann noch auf 24€/Nacht runterhandeln können. Es gab nur vier Stunden am Tag überhaupt Wasser zum Duschen. Zum unserem Bungalow mussten wir erstmal 500m einen Berg besteigen und waren so schon 2km vom Strand entfernt. Der Ausblick ging auf ein riesiges, schwarzes, leeres Wasser-Reservoir. Es war viel zu teuer, für was eigentlich geboten wurde. Als wir nachher zurück zum Strand gelaufen sind, haben wir sehr wohl günstige Bungalows mit AirCon für 10€/Nacht gefunden, die allerdings noch keinen Einzug ins Internet gefunden haben.

Karstfelsen in Thailand

Sonst haben wir da eine tolle Ganztags-Schnorcheltour mitgemacht, sind dabei einmal um Ko Phi Phi Don drumherum gefahren und haben die benachbarten Inseln besucht und beschnorchelt. Es gab viele schöne, bunte Fische. Das Korallenriff ist allerdings schon ziemlich tot. Die schönste Teil war der Besuch von Maya Bay, bekannt aus The Beach mit Leonardo DiCaprio. Den Rest der Zeit haben wir mal am Strand verbracht und ausgespannt.

Phuket - Patong Beach

Am Morgen des 28.12. ging es mit der Fähre nach Phuket. Das Sunwest Guesthouse in Phuket Town ist recht weit weg von allen Stränden, aber super, wenn man den nächsten Tag zum Flughafen will, weil fast direkt vor der Tür der Flughafenbus abfährt. Das Zimmer war sauber und Nachts auch ohne AirCon ausreichend kühl. Wir haben mit acht anderen in einem Zimmer geschlafen. Das Hostel war unheimlich sauber, gemütlich und das Personal freundlich. Internet war sogar kostenlos. Weil Patong Beach wohl der bekannteste Strand ist, sind wir noch für ein paar Stunden dahin gefahren um uns den mal anzuschauen. Es war überfüllt mit weissen (frisch angereisten) und roten (schon länger da) Europäern soweit das Auge reichte. Das Wasser war dreckig und warm und die Strandverkäufer aufdringlich wie immer. Patong Beach ist nur was für Pauschalurlauber.
  • Beschissfaktor: 7 (Die Thailänder haben ein super Geschäftssinn)
  • Freundlichkeit: 1 (Das Land des Lächelns)
  • Sauberkeit: 3 (Nur Singapur verdient eine 1 :) )
  • Wohlfühlfaktor: 2 (Die Strände von Thailand sind wirklich wunderschön und das Wasser azurblau)
  • Fotos: XMas II - Krabi & Ao Nang, XMas III - Phi Phi Inseln, XMas IV - Phuket
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The infamous ShareMyWorld-Link - Eine kritische Auseinandersetzung eines Singaporeans mit den Expats

Was es sonst noch so gibt:
  • Wir haben endlich ein neues Zimmer gefunden. Es ist größer und viel näher zur Uni und Kathleens neuer Arbeitsstelle. Wir wohnen mit einem chinesischem Ehepaar (26/27) und ihren Eltern zusammen. Sind alle voll nett :) Freuen uns schon auf den Einzug am 30.01.
  • Das Semester hat wieder angefangen. Hab letztens vier dicke Wälzer gekauft (Obligatory Reading). Dieses Semester hab ich noch Vorlesungen und Prüfungen, ab nächstem Semester gehts an die eigentliche Forschung.
  • Ich bin seit einer Woche Graduate Student Representative im Graduate Liaison Committee der SoC. Die Wahl fand zum zweiten Mal statt (Es gibt noch nicht einmal eine Homepage) und man wird für ein Jahr gewählt. Das erste inoffizielle Treffen haben wir am Donnerstag, 28.01. Mal sehen an welchen Schrauben ich jetzt so drehen kann :)
  • Robin und Claudia aus meinem Heimatdorf Schwepnitz haben uns auf ihrer Miniweltreise (Australien, Thailand, Singapur, Dubai) besucht. In sechs Monaten sind sie zu dritt.. Herzlichen Glückwunsch :)
  • Die Details zu Hong Kong folgen im nächsten Beitrag. Unsre Fotoalben kann man sich auf http://picasaweb.google.com/kathleen.buettner und http://picasaweb.google.com/NUSingapur anschaun.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Der Weihnachts- und Silvester-Reiseplan

Wie ich bereits im letzten Beitrag geschrieben habe, feiern wir dieses Jahr das erste Weihnachten ohne Familie in weiter Ferne. Um uns das Heimweh also etwas zu vertreiben haben wir uns einen Abenteuer- und Strandurlaub zusammen gestellt. Am 22.12. geht es von Singapur über Malaysien nach Thailand. Dort wollen wir dann Weihnachten am Strand feiern. Am 29.12. sind wir wieder in Singapur. Einen Tag später fliegen wir nach China und von da aus rüber nach Hongkong. Dort wird dann Silvester gefeiert. Zurück in Singapur sind wir dann am 06.01.10.

Weihnachts- und Silvesterroute

Die Weihnachts-Route in größerer Auflösung

Dabei haben wir darauf geachtet soviel wie möglich zu machen und dabei so wenig wie möglich zu bezahlen. Das schont nicht nur das Portemonnaie sondern macht den Urlaub auch "echter". Nicht mal, wenn ich irgendwann mal reich, und alt bin, will ich in einem dieser eingezäunten All-Inclusive-Mega-7-Sterne-Strand-Resorts wohnen und mir den ganzen Tag von einem der Animateure die Füße massieren lassen. Ich will das Land und die Kultur möglichst so erleben, wie es die Einheimischer erlebt und das heisst eben auch kaum Geld auszugeben. Die schönsten Dinge im Leben gibt es sowieso kostenlos. So zahlen wir zum Beispiel in Kuala Lumpur für eine Nacht 30 MYR und damit 3€ pro Person. In Ao Nang zahlen wir 4,14€ und auf Koh Phi Phi zur absoluten Hochsaison sogar nur 6,18€ für eine Nacht pro Person!

Eine Familie in Thailand

Am 22.12. geht es mit dem Bus von Johor Bahru, der malaysischen Stadt direkt an der Grenze zu Singapur, nach Kuala Lumpur. Dort verbringen wir eine Nacht im Wheelers Guest House. Am nächsten Tag haben wir bis 19:30 Zeit uns die Hauptstadt Malaysien mal genauer anzuschauen. Mal sehen ob wir es schaffen uns 8:30 für die kostenlosen Tickets zur Besteigung der Petronas Towers anzustellen.

Petronas Towers in Kuala Lumpur

Die Nacht verbringen wir im Schlafabteil des Zuges nach Hat Yai (Thailand). Dort angekommen wird kurz gefrühstückt und auf geht's zum Busterminal. Die Busse sollten stündlich nach Krabi fahren. Die Tickets werden wir uns direkt vor Ort holen. Krabi Town ist auch nur ein kurzer Zwischenstop. Denn dort nehmen wir uns ein Songthaew an den Strand von Ao Nang, damit wir rechtzeitig zum Weihnachtsabend am 24.12. am Strand liegen können.

Der Weihnachtsmann war hier

In Ao Nang verbringen wir zwei günstige Nächte im 2-Bett-Zimmer vom Ao Nang Grand Inn Hotel. Da werden wir eine Ganztagstour zur Monkey Cave (Affenhöhle), dem Fischerdorf auf Stelzen und zum James-Bond-Felsen buchen. Mal sehen ob Schnorcheln inbegriffen ist ;) Schnorcheln werden wir noch genug, aber erstmal gehts am 26.12. mit der Fähre weiter nach Koh Phi Phi Don. Dort wird die Hölle los sein. Viele Europäer verbringen ihren Jahresurlaub über Weihnachten und Neujahr auf dieser traumhaften Bilderbuchinsel. Die Insolaner nennen das nicht mehr Hochsaison, sondern Spitzensaison (Peak Season, 15 Dez-15 Jan). Der Zimmerpreis ist oft bis zu viermal so hoch wie in der Nebensaison. Ein Wunder, dass wir da noch ein Zimmer für 6€ gefunden haben (Golden Hill Bungalows). Typisch sind hier eher 30€ für Backpacker! Für Package-Tour-Touristen gibts da natürlich nach oben hin keine Grenzen. Die Strände sind dennoch für jeden die Selben. Kristallklares Wasser, weiße Strände, atemberaubende Korallenriffe *schmacht*.




Am 28.12. gehts mit der Fähre weiter nach Phuket. Jeder wird sich daran erinnern. Am 26. Dezember 2004, also vor genau fünf Jahren, wurde Phuket von einem Tsunami mit großer Zerstörungskraft heimgesucht, der in der ganzen Region viele Todesopfer forderte. An unsre besorgten Mütter: Uns wird nichts passieren. Erstens gibt es inzwischen ein festinstalliertes Frühwarnsystem und zweitens wohnen wir in Koh Phi Phi auf einem Berg und in Phuket für eine Nacht in Phuket Town (Sunwest Guesthouse; 4,99€), circa 10km vom nächsten Strand entfernt. Am 29.12. um 10:00 in der Früh geht unser Flug von Phuket nach Singapur.

Irgendwo am Strand von Phuket

In Singapur wird nur kurz Wäsche gewaschen, geduscht und noch einmal eine Nacht im eigenen Bett geschlafen. Am 30.12. um 19:15 geht es schon wieder weiter mit Jetstar nach Shenzhen (China). Dort schlafen wir in der Nähe der Grenze zu Hongkong in einem Hostel namens The Little Hut (Kleine Hütte; 6,70€), nur um uns am nächsten Tag (Silverster) auf die Socken nach Hongkong zumachen. Die Planung, was genau wir in Shenzhen und Hongkong machen, steht bisher noch nicht. Nur das Hostel in Hongkong haben wir schon gebucht (4 Tage; Four Seasons Hotel; 9,20€ pPN). Kathleen meinte, wir könnten uns das Hongkong Disneyland mal anschauen. Wir können es jedenfalls kaum noch erwarten.

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The infamous ShareMyWorld-Link

Was es sonst noch so gibt:
  • Unsre Eltern haben ihren Flug nach Singapur gebucht => Lufthansa -> München - Singapur für 500€ (two-way)!! Sie kommen Anfang März und bleiben drei Wochen.
  • Ein Europäer unter vielen Asiaten: http://www.comp.nus.edu.sg/~postgd/pgdir
  • Seit dem 01.12. gibt es wieder Internet-Radio aus Singapore. Mit Lush 99.5FM werden wir jeden Morgen geweckt: http://www.lush995.sg :)
  • Seit Anfang Dezember gibts Google StreetView auch für Singapur. Da seht ihr den Eingang zu unserem Condominium (die Karte ist interaktiv, also klickt darin mal ein bisschen rum)


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Sonntag, 22. November 2009

Weihnachten in Singapur

Weihnachten in Singapur

Dezember ist die Zeit von Lagerfeuerkuschel-Romantik, von Adventskaffeetrinken mit Oma, von Weihnachtsmärkten und vor allem von Schnee. Im Radio wird von überfrierender Glätte erzählt und zu Hause bei einem heissen Glühwein darüber nach gedacht, wer als nächstes vor der Tür Schnee schippen muss. Anstatt sich draußen mit Freunden zu treffen wird die Zeit drinnen zusammen mit Sonya Kraus (Talk Talk Talk) oder Macaulay Culkin (Kevin allein zu Haus) verbracht und wenn man wirklich unbedingt raus muss, zieht man sich in verschiedenen Schichten an (Zwiebel-Outfit).

Orchard Road

Wie sieht sowas eigentlich in den Tropen aus? Schnee gibt es ja ganz offentsichtlich nicht. Es gibt ja nicht mal Jahreszeiten. Außerdem sind in Singapur gerade mal 15% christlich und könnten einen tieferen Sinn im Weihnachtsfest sehen (Geburt Jesu Christi). Die Muslimen haben übrigens gerade noch vor zwei Tagen den 10. Dhu l-hiddscha durch eine Mondsichtung und damit den Beginn des Islamischen Opferfestes (Hari Raya Haji) festgestellt. Der bunte Mix an Kulturen und die unterschiedliche Herkunft der Menschen hier ist, was Singapur so besonders macht und uns 11 Feiertage im Jahr beschert. Da Singapur ein Einkaufsparadies und Weihnachten außerdem ein Konsumfest ist, werden hier jedenfalls schon Anfang November die Schaufenster mit allerlei Weihnachtsschmuck bestückt. Anstatt Kiefern oder Fichten werden eben Palmen mit Lichterketten behangen.

Die Weihnachtspalme

Bei uns zu Hause gibt es am Weihnachtsabend immer Kartoffelsalat und Wiener/Bockwurst/Kamenzer. Hoffe wir finden die Zutaten dafür hier im Supermarkt. Vielleicht ist das Heimweh dann nicht ganz so schlimm :)

Weihnachten in einer Konditorei

So richtig Weihnachtsstimmung ist bei uns bisher noch nicht aufgekommen. Eigentlich haben wir uns sogar vorgenommen Weihnachten demonstrativ irgendwo am Strand zu feiern, in Badehose , Sonnenbrille und Wichtelmütze.

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Was es sonst noch so gibt:
  • Kathleen hat den Job bei Luther bekommen! Los gehen soll es im März, nach ihrem Praktikum bei R&P
  • Fahren über Silvester nach Hongkong für 5 Tage *yippie*
  • Einen Tag vor meiner Prüfung ist der Kammerjäger bestellt worden und hat die ganze Wohnung vergast, weil ein Mitbewohner BedBugs aus Thailand mitgebracht hat. Prüfung war trotzdem ganz okay :)
  • Die Ausstellung Körperwelten ist nach Singapur gekommen. Waren da. Ist wirklich sehenswert!
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