Es ist doch wieder einiges passiert seit meinem letzten Post. Schließlich war der 15. Dezember der letzte Termin um die Bewerbung für das PhD-Programm an das Department Computer Science der NUS zu schicken. Auf diese Terminverlängerung wird im Übrigen nun sogar explizit in rot hingewiesen, wobei sich Beauftragte Frau Loo auf Anfrage eigentlich doch selber nicht mal ganz sicher war.
Wie dem auch sei. Als erstes mussten also noch drei "akademische Referenzen" her. Dazu hab ich mich unter anderem an den Dekan unserer Fakultät, Herrn Prof. Nagel, gewendet. Er hat nur dankend abgewunken und mich darauf hingewiesen, dass er mich doch gar nicht kennt. Klar. Wie denn auch, wenn die Fakultät auf ihrer Homepage im ersten Satz erklärt mit "[..] etwa 2500 Studierenden [..] heute zu den größten Ausbildungsstätten für Informatik in Deutschland" zu gehören.
Letztendlich haben mir Herr Prof. Dr. Dr. Schill, Herr Prof. Dr. Aßmann, Herr Prof. Dr. Liskowsky und mein Betreuer Herr Dipl.-Inf. Seifert jeweils einen dankbaren Letter of Recommendation geschrieben.
Am 06. Dezember hatte ich also den "Intelligenztest" GRE. Ein bestandener GRE ist für nahezu alle Programme an amerikanischen Unis Vorraussetzung. Lediglich die notwendige Punktzahl schwankt von Uni zu Uni. Der GRE besteht aus drei Teilen:
Wie dem auch sei. Als erstes mussten also noch drei "akademische Referenzen" her. Dazu hab ich mich unter anderem an den Dekan unserer Fakultät, Herrn Prof. Nagel, gewendet. Er hat nur dankend abgewunken und mich darauf hingewiesen, dass er mich doch gar nicht kennt. Klar. Wie denn auch, wenn die Fakultät auf ihrer Homepage im ersten Satz erklärt mit "[..] etwa 2500 Studierenden [..] heute zu den größten Ausbildungsstätten für Informatik in Deutschland" zu gehören.
Letztendlich haben mir Herr Prof. Dr. Dr. Schill, Herr Prof. Dr. Aßmann, Herr Prof. Dr. Liskowsky und mein Betreuer Herr Dipl.-Inf. Seifert jeweils einen dankbaren Letter of Recommendation geschrieben.
Am 06. Dezember hatte ich also den "Intelligenztest" GRE. Ein bestandener GRE ist für nahezu alle Programme an amerikanischen Unis Vorraussetzung. Lediglich die notwendige Punktzahl schwankt von Uni zu Uni. Der GRE besteht aus drei Teilen:
- Quantitative Section: Hier sollen in 45 Minuten 28 Fragen (Probleme lösen, Vergleich von zwei Mengen) beantwortet werden. Das Niveau entspricht dem unseres Abiturs. Es sind maximal 800 Punkte möglich.
- Verbal Section: Es müssen in 30 Minuten 30 Fragen zu Antonymen, Analogien, Satzvervollständigung und Textverständniss beantwortet werden. Auch hier sind maximal 800 Punkte möglich.
- Analytical Writing: Dies wird wiederum in zwei Teile gegliedert. Zuerst wird ein Thema vorgelegt. Zu diesem Thema soll man Stellung beziehen, mit Argumenten unterstützen und Gegenargumente aushebeln. Im zweiten Teil bekommt man einen kleinen Text, der eine Meinung enthält. Man soll die Struktur dieses Textes analysieren und schauen wie gut geschlussfolgert wurde. Wie fundiert ist die Meinung/der Schluss des Autoren? etc. Bewertet wird auf einer Skala von 0 bis 6 in 0,5-Schritten, wobei 6 das bestmögliche Ergebniss ist.
Ich hatte mich leider nur anderthalb Wochen vorbereiten können, da ich ja nebenbei auch noch Diplomarbeit schrieb und darüber hinaus auch vorher kaum Zeit hatte (arbeiten, TOEFL Vorbereitung etc.). Dabei werden zirka drei Monate Vorbereitung empfohlen. Für den Verbal Teil sollte man >3000 Vokablen lernen (Baron's Word List). Leider hat sich eben diese kurze Vorbereitungszeit auch auf meine Ergebnisse niedergeschlagen. Zwar wäre ich mit meinem Quantitative Score ohne weitere Tests sofort direkt an der Uni St. Gallen zugelassen, dafür hat aber der Verbal Score alle negativen Rekorde gebrochen. Man stelle sich vor, man bekommt ein einzelnes Wort, dass man noch nie gehört hat (bspw. feign, garrulous, obdurate) und muss davon das Antonym (Gegenteil) bestimmen o_Ô. Dabei habe ich im TOEFL gelernt, dass es allein auf den Kontext ankommt in dem ein Wort steht und dass man in den meisten Fällen von diesem auf die Bedeutung des unbekannten Wortes schliessen kann. Ich hoffe jedenfalls, dass der Ausschuss mehr Wert auf den mathematischen Teil legt. Schliesslich möchte ich ja keinen Doktor in Englisch machen, sondern in der Computerwissenschaft.
Als letztes musste ich noch einen zweiseitigen Forschungsvorschlag schreiben. Das ward recht schnell getan, da ich die Idee schon vorher hatte und diese zuvor auch mit Herrn Prof. Jazarbek diskutiert habe. Am 13. Dezember hab ich dann alles in der vorgegebenen Reihenfolge als Einschreiben bei der Post abgegeben. Jetzt heisst es also erst einmal abwarten. Weihnachten ist gerade vorbei und nun steht Silvester vor der Tür. Am 06.01.09 folgt dann auch gleich die Zwischenverteidigung meiner Diplomarbeit. Im März werde ich wohl erfahren, wie der Ausschuss in Singapur über meine Bewerbung befunden hat.
Als letztes musste ich noch einen zweiseitigen Forschungsvorschlag schreiben. Das ward recht schnell getan, da ich die Idee schon vorher hatte und diese zuvor auch mit Herrn Prof. Jazarbek diskutiert habe. Am 13. Dezember hab ich dann alles in der vorgegebenen Reihenfolge als Einschreiben bei der Post abgegeben. Jetzt heisst es also erst einmal abwarten. Weihnachten ist gerade vorbei und nun steht Silvester vor der Tür. Am 06.01.09 folgt dann auch gleich die Zwischenverteidigung meiner Diplomarbeit. Im März werde ich wohl erfahren, wie der Ausschuss in Singapur über meine Bewerbung befunden hat.











Frohes Neujahr
AntwortenLöschenDanke Binh. Wünsch ich dir ebenfalls.
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